Fassadenschrank

In Nürnberg Anfang des 16. Jh. aufkommender und in ganz Süddeutschland verbreiteter zweigeschossiger Schrank mit architektonisch gegliederter Front. Kennzeichnend für den F. sind Säulen- und Bogenstellungen mit gesprengten Giebeln, vorkragende Lisenen und Pilaster, deren Ordnungen sich an gegebener Architektur orientieren. Oftmals als Meisterstück von den Tischlerzünften gefordert.