Guéridon

Hohes, rundes Tischchen zur Aufstellung eines Leuchters, das sich aus einem dreifüßigen Sockel, einem hohen Schaft, der in seiner italienischen Ursprungsform als geschnitzte Figur in Gestalt eines Mohren gestaltet war, und einer runden Platte zur Aufstellung des Leuchters zusammensetzt. In Barock und Rokoko begleiteten diese immer paarweise, manchmal auch als Vierergruppe gestalteten Leuchtertischchen einen passenden Tisch oder waren beiderseits des Kamins aufgestellt; ab etwa 1770 erscheinen sie, als Vierergruppe konzipiert, in den dunklen Ecken eines Raumes.

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