Hausenblasenleim

Ursprünglich wurde die Hausenblase nur aus der Schwimmblase des Hausen gewonnen, der in den Flüssen, die in das Kaspische und das Schwarze Meer einmünden, gefangen wird. Für die Aufbereitung werden in den Ursprungsländern die Schwimmblasen ausgenommen, der Länge nach aufgeschnitten, in heissem Wasser aufgeweicht, von der äusseren Muskelschicht und auch von Blut befreit und dann zum Trocknen aufgespannt. Den höchsten Gehalt an nativem Collagen weisen die Schwimmblasen von Hausen (Beluga) und Stör, also den Kaviar-Fischen auf. Sie sind deshalb die qualitativ hochwertigsten.