Mit den Werkzeugen und den technischen Einrichtungen des Arbeitsplatzes entwickelt sich kontinuierlich die Werkbank des Tischlers. Im 14. bis 17. Jh. wird sie zu einer Kombination von Sägebock und Werkbank mit Klemmvorrichtungen bzw. Bankhaken. Ursprünglich nur mit Bankhaken genutzt, erhält sie Schraubspindeln, die in den Anfängen aus Holz, später aus Metall gefertigt werden. Im Unterschied zur französischen Hobelbank, befindet sich an der deutschen Hobelbank neben der Frontzange eine Seitenzange. Sie ermöglicht das Einspannen von Werkstücken zwischen verstellbar eingesteckten Bolzen, die im Lauf der Zeit auch als Bankhaken bezeichnet wurden
© 2012 Alfred René Goering — Fachtechnologische Grundlagen für Restaurierung, Konservierung, Rekonstruktion (CD), 2005
