Modeldruckpapier

Die Technik des Modeldrucks auf Papier geht geht auf den Zeugdruck zurück daher auch die Bezeichnung Kattunpapier (engl. cotton = Baumwolle) oder Zitzpapier. Ähnliche bzw. gleiche Motive (vor allem Streumuster mit Blumen oder geometrische Muster) finden sich gleichermaßen auf Stoffen wie auf Papieren. In der Zeit von 1750 bis ca. 1800 zählen Modeldruckpapiere zu den am häufigsten verwendeten Buntpapierarten. Die Model schnitzten sog. Formenschneider; z.T. wurden jedoch vermutlich auch ausgemusterte Druckmodel von den Kattunpapierherstellern übernommen und weiter verwendet. Die Druckmodel wurden zumeist aus (Hart-)Holz, z.B. Linde geschnitten. Die Ornament können dabei sowohl im Positiv- wie auch im Negativdruck ausgeformt sein. Verwendung fanden die Papiere in Möbeln, auf Füllungen von Wandtäfelungen, Kassettendecken sowie auf Türblättern, ebenso auf Briefladen und Schachteln. (Quelle: http://www.buntpapier.org/23.html)