Selbstverständnis

Grundlage unserer verantwortungsbewussten Tätigkeit ist ein restaurierungsethisches Selbstverständnis, dass sich in einer adäquaten Achtsamkeit gegenüber der materiellen Substanz und Authentizität der uns anvertrauten Kulturgüter ausdrückt. Wir orientieren uns konzeptionell an den Richtlinien der ECCO (European Confederation of Conservators-Restorers Organizations), die den Umgang des Restaurators mit den Objekten über ein stufenweises Vorgehen definiert.

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Am Anfang steht demnach die Bestandserhebung, d.h. die Zustandsbeschreibung einschließlich der Schadensanalyse, die gegebenenfalls unter Einbeziehung moderner naturwissenschaftlicher Untersuchungsverfahren (Querschliffanalyse und histochemische Anfärbungen, Mikrochemische Bindemittelanalyse, Pigmentanalyse, UV-Licht Untersuchung, Mikroskopische Holzartenbestimmung etc.) durchgeführt wird.

Die Aufstellung eines detaillierten Maßnahmenkataloges ist das Ergebnis dieser Voruntersuchungen.

Dieser beschreibt zunächst Maßnahmen zur Konservierung, die den Zustand eines Objektes stabilisieren und künftige Schäden verlangsamen. Immer ist auch die vorbeugende Konservierung eine Aufgabe, die das Herstellen optimaler Aufbewahrungsbedingungen am künftigen Aufstellungsort beinhaltet.

Darüber hinaus werden mögliche Massnahmen zur Restaurierung aufgezeigt, die die Wahrnehmung, Wertschätzung und das Verständnis für ein Objekt erleichtern.