Publikationen

In dieser Rubrik stelle ich einige Ergebnisse meiner fünfundzwanzigjährigen Tätigkeit in der Restaurierung vor, die in Fachzeitschriften publiziert wurden.

  • Erschienen in RESTAURO 4/2012
    Im Februar 2008 wurde das Kruzifix in der Kapelle des Städtischen Klinikums Mannheim Opfer eines Brandanschlages. Ein geistig verwirrter Mann, der unter Einfluss von berauschenden Substanzen stand, warf ein Tuch über die Christusfigur und entzündete dies. Die Holzskulptur erlitt schwere Schäden. Große Teile verbrannten und verkohlten. (Abb. 1–4) Dem Auftraggeber stellte sich die Frage, ob das Kruzifix überhaupt zu retten sei, oder ob dieses gegen eine neu anzufertigende Figur ausgetauscht werden sollte.
  • Erschienen in RESTAURO 1/2007
    Annähernd gleichzeitig kamen zwei Möbel des achtzehnten Jahrhunderts mit vergleichbarem Schadensbild zur Restaurierung ins Atelier. Das Innere der Objekte war mit originalem Buntpapier ausgekleidet, das größere Fehlstellen aufwies. Es konnte eine Reproduktion der Buntpapiere vorgenommen werden, die für den Restaurator, der leicht erweiterte Grundkenntnisse im Umgang mit digitalen Abbildungsmedien besitzt, im Folgenden nachvollziehbar dargestellt wird.
  • Erschienen in WELTKUNST 05/2002
    Seine Furnierbilder zieren die Möbel der Fürsten und Könige Europas im 18. Jahrhundert.
  • Erschienen in RESTAURO 3/2000
    Für die Abnahme eines duroplastischen Lackes von einer Art- deco-Möbelgruppe mussten hochgiftige Lösemittel eingesetzt werden. Die Entwicklung eines Atemschutz-Equipments (Abb. 1) fand im Rahmen der Voruntersuchung zur Bearbeitung statt.
  • Erschienen in RESTAURO 03/1997
    Die Anwendung eines einfachen Werkzeuges hat sich in der Praxis bewährt. Die exakte Reproduktion historischer Profilleisten ist so zur Routinearbeit geworden. Kostenaufwand und Ergebnis stehen in einem angemessenen Verhältnis zueinander.
  • Erschienen in WELTKUNST 09/1995
    In der restauratorischen Praxis gewonnene Erkenntnisse zu einigen Aspekten der originalen Farbigkeit historischer Möbel zeigen, daß sich diese von dem durch Alterungsprozesse entstandenen, für uns “normalen” Erscheinungsbild der Objekte deutlich unterscheidet.
  • Erschienen in RESTAURO 02/1996
    Der äußerst qualitätvolle Schreibtisch aus dem Badhaus im Park des Schwetzinger Schlosses bot sich für besondere Untersuchungen an. Die Maßanalyse erhärtete über die Stilkritik hinaus die Zuschreibung an Jakob Kieser. Wegweisend ist die Rekonstruktion der ursprünglichen Farbigkeit der Marketerie der Tischplatte. Auf digitalem Weg kann ein überraschender Eindruck von der einstigen Farbigkeit dieser Möbel gewonnen werden.
  • Erschienen in RESTAURO 02/1995
    Holz im Freien: Die Flügeltüren in der Vorhalle am Portal des Münsters zu Freiburg blicken auf eine differenzierte Geschichte zurück. Frühere Renovierungen, Schmutzablagerungen, das Lösen der Applikationen, schwankende Luftfeuchte und Sonne setzten den Türen zu. Verschiedene Möglichkeiten der Konsolidierung der Holzsubstanz waren zu erwägen, bevor mit den Restaurierungs- und Konservierungsarbeiten begonnen wurde.
  • Erschienen in der Zeitschrift für Kunsttechnologie und Konservierung 6/1992 Heft 1
    Es wird über die Konservierung und Restaurierung einer Braunschweiger Schreibkommode aus dem ersten Drittel des achtzehnten Jahrhunderts berichtet. Das Objekt kann als einer der frühesten nachgewiesenen Vertreter dieses Möbeltyps im deutschen Sprachraum gelten.
  • Erschienen in KUNST UND ANTIQUITÄTEN 6/1990
    »Dißes Stück arbeit habe ich durch GOTTes Beystandt in meinen fünffundachtisten lebensJahr verfertiget. Georg Friderich Voit. Schreinermeister. in Schweinfurht. Anno 1800.« Der Verfasser dieser Signatur, die ich bei der Restaurierung des abgebildeten Schränkchens auf dem Boden aufgeklebt fand, war Mitglied eines bis zum Jahre 1578 zurückzuverfolgenden Geschlechts, das eine Vielzahl von Handwerkern und Instrumentenbauern aufweisen kann.
  • Published in Conservation News 41/1990
    The standard for the restoration was the conservation and consolidation of the original structure, adequate and authenticated reconstruction and documentation covering the whole process from the start of the preliminary examination to completion.
  • Erschienen in den Arbeitsblättern der AdR 02/1987
    Der Maßstab für die Restaurierungskonzeption waren die Erhaltung und Konsolidierung der originalen Substanz, die adäquate und weitgehend gesicherte Ergänzung und die von der Voruntersuchung bis zum Abschluß der Arbeiten laufende, intensive Dokumentation in Wort und Bild.